Günstiger als auf allen
Buchungsportalen

Gastronomie, Rezepte, Tipps & Tricks, Herbst
18. Oktober 2017

Herbstliche Traditionen

in der Küche und Wild aus eigener Jagd

Es ist Zeit der Wildgerichte. Unser Chefkoch, Peter Amrein, verleiht seinen Gerichten seine ganz persönliche Note. Für unsere Leser hat er ein Wildgericht kreiert, das ganz leicht zubereitet werden kann.
Die Wintersaison ist auch Fondue Chinoise-Zeit, das beliebteste Schweizer Gericht. Wir haben recherchiert, woher das Fondue Chinoise kommt und warum es in der Schweiz so beliebt ist. 

Wild – gesundes Fleisch

Fleisch vom Wild enthält mehr Proteine als Zuchttiere. Das Fleisch ist zudem fett- cholesterinarm und reich an Vitaminen und Spurenelementen dank der abwechslungsreichen Ernährung, die die freilebenden Tiere zu sich nehmen. Selbst Zuchttiere bewegen sich viel draussen und ernähren sich von frischem Gras und Kräutern. Im Swiss Holiday Park ist die Wildsaison voll im Gang. Das Wild stammt zu einem grossen Teil aus der Jagd von Gastgeber Walter Trösch, der als passionierter Jäger in Graubünden während der Jagdsaison unterwegs ist. In den Restaurants Schwiizerstube und Panorama werden die Gäste nicht nur mit Wildgerichten verwöhnt, sondern auch mit vielen anderen saisonalen Spezialitäten aus der Schweiz und der ganzen Welt.

Im Restaurant Silk Road können Sie Fondue Chinoise à discrétion geniessen. Ab sofort bis Ende Wintersaison. 

Hier können Sie das Menu herunterladen, welches Peter Amrein kreiert hat.

Rezept Quarkpizokel

Kommt das Fondue Chinoise ursprünglich wirklich aus China?

Das bei uns so beliebte Fondue Chinoise hat seine Wurzeln tatsächlich in China. Der Huoguo (Feuertopf), ist ein Gericht mit einem Sud. Diese Art ist in ganz Ostasien (China, Taiwand, Korea, Vietnam, Thailand und Vietnam) verbreitet. In vielen Gebieten ist der Feuertopf vor allem im Winter sehr beliebt.

Der originale, in der ersten Phase bestehende Huoguo (Feuertopf) war ein Steinguttopf, der auf schwarzer Eichenholzkohle brannte. Erst nachdem der Huoguo zum populären Gericht in China geworden war und auch zum Verkauf angeboten wurde, wurde ein Metalltopf verwendet und mit Flüssiggas oder auf einer Elektroherdplatte gekocht. Aber die Suppengrundlage des Huoguo hat immer noch die Eigenarten die ihm die Chongqinger und Sichuaner Köche gegeben haben. (Quelle: Wikipedia)

Vor ca. 40 Jahren wurde das Fondue Chinoise auch bei uns populär. Einen genauen Zeitpunkt kann man nicht ermitteln. Aber in den 70er Jahren wurde das Chinoise langsam immer beliebter. Der chinesische Feuertopf wurde den Vorlieben des Schweizers angepasst. Warum es Fondue Chinoise heisst, ist ebenfalls nicht ganz klar. Fondue heisst «geschmolzen» und ist eigentlich für Käsefondue passend. Wahrscheinlich hat man den Begriff Fondue genommen, weil man wie beim Käsefondue ähnliches Geschirr und Besteck verwendet. Dass dieses Gericht so erfolgreich wurde, hat sicher damit zu tun, dass es einfach zuzubereiten ist und es man in geselliger Runde geniessen kann. Oft werden auch Crevetten und andere Meeresfrüchte dazu gereicht, sodass wirklich jeder auf seine Kosten kommt. 

Unser Tipp

Wenn Sie ein Fondue Chinoise zu Hause selber zubereiten, sollten Sie aus Hygiene- und gesundheitlichen Gründen rohes und gekochtes Fleisch immer trennen. Und Poulet sollten Sie unbedingt auf einer separaten Platte servieren. Das Pouletfleisch muss immer durchgegart werden. Pouletfleisch kann Campylobacter-Bakterien enthalten, welche aber bei 75 Grad abgetötet werden. Diese Bakterien können heftigen Durchfall auslösen. Daher sollten Sie immer auch die Hände waschen, wenn Sie in Berührung mit rohem Pouletfleisch gekommen sind.