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Erlebnishof Fronalp, Familie
01. Oktober 2019

Kinder und Tiere - Eine Kombination, die passt

Die meisten Kinder lieben Tiere und wünschen sich ein eigenes Haustier. Ein Haustier hat sehr positive Auswirkungen auf die Kinder. Leider lässt sich der Wunsch nach einem Haustier nicht immer erfüllen. 

Ein Haustier ist der grosse Wunsch vieler Kinder. Man kann mit ihnen knuddeln, sie streicheln oder mit ihnen herumtollen. Es ist nachgewiesen, dass Kinder und Haustiere füreinander gut sind. Die Kind-Haustier-Beziehung fördert viele soziale Eigenschaften:

  • Rücksichtnahme
  • Ausdauer
  • Schulung der nonverbalen Kommunikation
  • Verantwortungsbewusstsein

Ausserdem geben Tiere den Kindern Vertrauen in sich selbst. Die Tiere akzeptieren die Kinder wie sie sind. Sie wollen sie nicht erziehen. Das gibt ein grosses Vertrauen und viele Kinder vertrauen ihre Sorgen am liebsten dem Haustier an, auch wenn sie wissen, dass sie keine Antwort erhalten. Manche Haustiere spüren, wenn ein Kind traurig ist und schenken dem Kind dann zusätzliche Aufmerksamkeit. 

Ein Haustier ist kein Spielzeug
Oft geht auch bei den Eltern vergessen, dass die Anschaffung eines Haustiers auch eine Verpflichtung ist. Man kauft nicht einfach ein Spielzeug, das man nach Belieben oder Verleiden in die Ecke stellen kann. Ein Haustier braucht Rückzugsmöglichkeiten, muss artgerecht und respektvoll gehalten werden, regelmässig gefüttert und je nach Tier auch bewegt werden. Das muss den Kindern von Anfang an klar gemacht werden. Ein Tier gibt auch Arbeit: füttern, Gassi gehen, Käfig reinigen, pflegen. Das verleidet den Kindern oft sehr schnell und manchmal auch der Eltern. So kommt es leider sehr häufig vor, dass Haustiere einfach ausgesetzt werden, weil sie einem verleidet sind oder man nicht weiss, wohin damit während den Ferien. 


Alternativen zum eigenen Haustier
Es gibt viele Gründe, weshalb man kein eigenes Haustier halten möchte/kann. Sei es, weil die Platzverhältnisse zu eng sind oder man zu wenig Zeit hat oder gar aus Kostengründen. Damit die Kinder dennoch ihre Erfahrungen mit Tieren machen können, gibt es viele Möglichkeiten:

  • Regelmässige Besuche im Zoo. Fast in allen Tierpärken gibt es Möglichkeiten, wo die Kinder direkten Kontakt zu den Tieren haben können.
  • Tiere von Nachbarn oder Freunden während den Ferien hüten. Viele Tierhalter sind froh, wenn sie ihr Haustier während den Ferien nicht in ein Tierheim geben müssen. Aber informieren Sie sich über die Bedürfnisse des jeweiligen Haustiers, bevor Sie für die Ferienvertretung zusagen. 
  • Erlebnisbauernhof. Es gibt zahlreiche Erlebnisbauernhöfe, wo die Kinder direkten Kontakt zu den Hoftieren haben können. Im Swiss Holiday Park gibt es den Erlebnishof Fronalp, der als richtiger Bauernhof betrieben wird. Dort gibt es auch Reitangebote für Kinder. Reiten ist bei den Kindern sehr beliebt, sehr gesund und fördert viele Eigenschaften, die für im späteren Erwachsenenleben von Vorteil sind.
  • Besuche bei Familien mit Haustieren. Dies ist auch ideal zum prüfen, ob man für ein eigenes Haustier bereit ist. 
  • Mit dem Nachbarshund spazieren gehen (bei kleineren Kindern nur in Begleitung der Eltern). 

Welches Tier passt zu uns?
Was für ein Haustier soll es denn sein? Diese Frage ist nicht so eindeutig zu beantworten. Wie ist die Lebenssituation? Wie viel Zeit kann ich für das Haustier aufbringen? Will ich ein Tier, das ich knuddeln kann oder will ich ein exotisches Tier, das im Gehege lebt?
Ist die Umgebung sicher? Kann ich das Tier artgerecht halten und wie viel kann ich für das Tier ausgeben (Futter/Tierarzt etc.)? Was passiert mit dem Tier, wenn wir in die Ferien fahren? Sind alle diese Fragen beantwortet, dann steht einer Anschaffung nichts mehr im Wege.

Kostenfaktor Haustier
Ein Haustier ist im Budget ein Faktor, den man nicht unterschätzen soll. So kostet z.B. eine Katze, in der Schweiz das beliebteste Haustier, mindestens 1200 Franken (Futter und Impfen beim Tierarzt) im Jahr. Erstmalige Anschaffungskosten belaufen sich auf 600 – 700 Franken, wenn man das Tier kostenlos bekommt. Andernfalls kommen noch Anschaffungskosten dazu. Man darf nicht vergessen, dass sich gerade Kosten für den Tierarzt gut und gern schon mal auf 2000 Franken belaufen können, wenn die Katze krank ist oder einen Unfall hat. Für solche Fälle gibt es auch Tierversicherungen. Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie bei Comparis  und beim Zürcher Tierschutz.