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Backstage
14. Juni 2019

Interview mit Marc Lehmann, neuer Direktor im Swiss Holiday Park

Seit dem 1. Juni 2019 ist Marc Lehmann der neue Direktor des Swiss Holiday Parks. Wir heissen ihn herzlich willkommen und wünschen ihm einen guten Start. Ganz klar, dass wir den neuen Chef ein bisschen näher kennenlernen möchten. 

Marc Lehmann, können Sie sich ganz kurz vorstellen? 

Ich bin gebürtiger Bündner und jetzt, nach 12 Jahren im Grossraum Zürich, wieder in die Nähe der Berge gerückt. Die intakte Natur und die einmalige Lage von Morschach schätze ich auch privat sehr, sei es beim Wandern oder auf dem Velo. Zusammen mit meinen zwei Söhnen im Teenager-Alter geniesse ich im Winter rassante Abfahrten auf der Skipiste und im Sommer perfektionieren wir gemeinsam unser neues Hobby, das Kitesurfen. 

In einer Hotelierfamilie aufgewachsen, habe ich mich nach einer kaufmännischen Banklehre ebenfalls für den Traumberuf Hotelier entschieden. Die Vielfalt in dieser Tätigkeit und der Kontakt mit den Menschen erfüllen mich jeden Tag aufs Neue. Ich bringe langjährige Erfahrung in der Leitung von Ferien- und Stadthotels mit und habe zudem ein grosses Freizeit- und Ferienresort geleitet. Diese Erfahrungen werde ich in meiner jetzigen Tätigkeit gut nutzen können.

Sie haben vor wenigen Tagen Ihre neue Tätigkeit bei uns im Swiss Holiday Park aufgenommen. Was reizt Sie an dieser anspruchsvollen Aufgabe?

Es ist ein Privileg, das erfolgreiche Lebenswerk von Walter Trösch, dem bisherigen Besitzer und Direktor der Swiss Holiday Park AG, übernehmen zu dürfen. Der Betrieb ist sehr gut aufgestellt und vorbildlich organisiert. Weiter faszinieren mich die Vielfältigkeit des grössten Ferien- und Freizeitresorts der Schweiz, die Nähe zu den Bergen und dem See sowie die einzigartige Lage auf diesem sonnigen Hochplateau. Diese traumhafte Ferienwelt, die sich mitten im Zentrum der Schweiz befindet, ist für mich die perfekte Symbiose, die exakt meinen beruflichen wie auch privaten Vorstellungen entspricht.  

Haben Sie schon Pläne, was Sie verändern möchten?

Es ist zu früh, um über Veränderungen zu sprechen. Ich sehe hier sehr viele positive Werte, die ich weiter pflegen möchte. Bis ich das ganze Resort mit all seinen Facetten kenne, wird es seine Zeit brauchen. Ich möchte die Übernahme sowohl für die Mitarbeitenden wie auch für die Gäste sanft gestalten. Selbstverständlich wird auch eine Weiterentwicklung stattfinden, denn wir möchten ja attraktiv bleiben und dem modernen Zeitgeist entsprechen. Die Gäste sollen immer wieder mit neuen Erlebnissen überrascht werden. 

Welche Projekte werden in diesem Jahr umgesetzt?

Wir werden dieses Jahr die bereits geplanten und laufenden Projekte weiter umsetzen. Dies sind einige Überraschungen für die Gäste aber auch technische und infrastrukturelle Anpassungen hinter den Kulissen. 

Seit 2019 ist Reka die neue Besitzerin ist Reka vom Swiss Holiday Park. Was ändert sich mit den neuen Besitzverhältnissen?

Reka ist mit seinen Ferienhäusern ja schon seit vielen Jahren ein Teil vom Resort. Die Philosophien vom Swiss Holiday Park und diejenige von Reka sind sich bereits sehr nah. Wir wollen vorerst das gesamte Resort gut kennen zu lernen und dann allfällige Veränderungen vornehmen. 

Welche Synergien ergeben sich zwischen dem Swiss Holiday Park und Reka?

Reka ist einer der grössten Anbieter auf dem Schweizer Ferienmarkt und entsprechend professionell organisiert. Die zahlreichen Geschäftsbeziehungen mit diversen Branchen  sowie der Verbund der Feriendörfer bietet enormes Potential. Das wird dem Swiss Holiday Park zugutekommen. Wir können zum Beispiel im Einkauf vom grossen Gruppenvolumen profitieren oder im Marketing zusätzliche Kanäle nutzen, um nur einige von zahlreichen Synergiemöglichkeiten zu erwähnen. 

Wo denken Sie, kann der Swiss Holiday Park noch wachsen?

Der SHP hat eine sehr umfangreiche und professionelle Infrastruktur für Meetings, Konferenzen bis hin zu Kongressen. Da sehe ich ein grosses Potential, diese Räumlichkeiten noch besser auszulasten. Reka verfügt über ein sehr grosses Netzwerk an Geschäftspartnern, welche prädestiniert sind, künftig ihre Meetings in Morschach abzuhalten.

Haben Sie ein Leitmotto?

Für mich steht immer der Mensch im Mittelpunkt, sowohl die Gäste wie auch die Mitarbeitenden.

Was für ein Führungstyp sind Sie?

Der Teamgedanke steht bei mir im Vordergrund. Die Mitarbeitenden sollen sich mit ihren Ideen und ihrer Erfahrung einbringen können, denn gemeinsam sind wir stärker. Ich sehe mich eher als Sparringpartner oder als Dirigent.